Unsere Ziele

Die Erschließung der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners für Wissenschaft, Kunst und soziales Leben kann als umfassendes Ziel des Novalis Hochschulverein angesprochen werden. Es soll dadurch eine Brücke entstehen zwischen der auf sinnlicher Erkenntnis und intellektueller Verarbeitung beruhenden Wissenschaft und der Anthroposophie. Jeder Mensch kann sich dadurch selbst eine fruchtbare Lebensperspektive erarbeiten. Den eigentlichen Brückenschlag bildet die Wissenschaft des schöpferischen Erkennens. Rudolf Steiners Grundlagen wurden durch Herbert Witzenmann in einer Strukturphänomenologie weiterentwickelt.

Da ein solches Bemühen, wie die Hochschulbildung allgemein, eine gründliche Einführung und ein jahrelanges Studium erfordern, hat der Verein institutionelle Formen gebildet (Studienjahr, Geisteswissenschaftliches Studium usw., die diesem Bestreben entsprechen.

Er wird seine Einrichtung, seinen Aufbau und seine räumlichen Möglichkeiten in Übereinstimmung mit den inhaltlichen Erfordernissen weiter zu entwickeln suchen.

In den Studiengängen der Geisteswissenschaft, der Kunstausbildung und Pädagogik wird die Selbständigkeit erprobt. Dazu gehört es, ein gesättigtes Anschauungsbild der Entwicklung der anthroposophischen Wissenschaftsrichtung und Kunstausübung und ihrer Bereiche zu erlangen. Fragen, Entwicklungen und Entdeckungen der heutigen Wissenschaft, Kunst und Kultur werden in die Forschungsbemühungen der Anthroposophie aufgenommen.

Die Studie „Idee und Wirklichkeit einer freien Hochschule“ von Herbert Witzenmann gilt als Orientierung für den weiteren Ausbau der Initiative.

 

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