Sprachgestaltung

Ausdruck - Atem - Artikulation

Im Zeitalter einer immer schneller sich entwickelnden Technik und einer oft orientierungslosen Suche nach Selbstverwirklichung verliert der Mensch mehr und mehr sein Verhältnis zum lebendig gesprochenen Wort und damit die Erfahrung, was er durch die Sprache geworden ist und welche Ausdrucksmöglichkeiten sie ihm schenken kann.

Der Mensch ist in seinem ganzen Wesen geprägt und gebildet durch die Sprache. Sowohl seine spezifische Muttersprache wie darüber hinaus die Sprache als solche überhaupt geben der Gedankenbildung eine Form, den Gefühlen und Empfindungen die Möglichkeit, zum Ausdruck zu kommen, und helfen, den Willensimpulsen eine Richtung zu geben und sich zu artikulieren.

In der Sprache selber sind die Kräfte des Denkens, Fühlen und Wollen wirksam. An diese werden wir durch das Üben in der Sprachgestaltung herangeführt. Im gesprochenen, künstlerisch gestalteten Wort, beim Sprechen von Dichtung als Lyrik, Epik und Drama rufen wir unsere innersten Kräfte auf, lernen in Bildern zu leben und uns auszudrücken und finden uns selbst.

Dichtung SPRECHEN!

  • deutlich und verständlich
    (durch Artikulation)

  • beseelt
    (durch den Atem)

  • ausdrucksvoll
    (durch die Gebärde)
 

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